Die Förderung begabter Schülerinnen und Schüler geschieht an unserem Gymnasium in der dafür notwendigen Ruhe, Konzentration und Begleitung durch eine Individualisierung der Bildungsverläufe. Die allgemeine Förderung innerhalb einer achtjährigen gymnasialen Ausbildung ist für uns Richtschnur.
Unterrichtsorganisation
Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, angefangen bei der Unterrichtsorganisation, die selbsttätiges Lernen auf verschiedenen Niveaus ermöglicht, die ermutigt, eigene Lern- und Lösungswege zu gehen, über die Teilnahme am Unterricht höherer Jahrgangsstufen in einzelnen Fächern, bis zum Überspringen einer Jahrgangsstufe. So haben in den letzten Jahren Schülerinnen und Schüler Latein und Französisch gleichzeitig ab der 6 gelernt, oder am Mathematikunterricht der höheren Jahrgangsstufe teilgenommen, so dass in zwei Fällen in Mathematik ein Jahr vorher das Abitur abgelegt werden konnte. Auch das Überspringen einer Jahrgangsstufe wird regelmäßig realisiert - entweder unmittelbar in der Schule am Ende des Schuljahres oder auch im laufenden Schuljahr - oder im Rahmen eines einjährigen Auslandsbesuches, nach dem in die ehemalige Stufe, also zu den bekannten Mitschülern, zurückgekehrt wird. Solche Maßnahmen können ausgezeichnet durch das Lernmanagementsystem MOODLE begleitet werden, da die Schüler hier "online" an den Kursen der höheren Jahrgangsstufen teilnehmen können und somit den Anschluss an das deutsche Bildungssystem halten. >> MOODLE
Vielfältige Differenzierungen
Ein Aspekt der differenzierten Förderung wird durch unseren bilingualen Zweig abgedeckt, der seit 2007/08 den Schülern die Möglichkeit gibt, ihre Sprachkompetenz in der englischen Sprache sowie Sachkenntnisse in gesellschaftswissenschaftlichen Fächern zu vertiefen. Der andere Bildungszweig stärkt dagegen die mathematischen und naturwissenschaftlichen Kenntnisse durch mehr Unterricht in Mathematik und die Möglichkeit, in den Freiarbeitsstunden verstärkt naturwissenschaftliche Themen zu bearbeiten. >> Bilingualer Zweig
Die Freiarbeit, die in den Jahrgangsstufen 5-7 den Förderunterricht organisiert, gleicht damit einerseits Lerndefizite durch individuelle Aufgabenstellungen aus, hilft aber andererseits auch bei der individuellen Förderung lernstarker Schüler, da besondere Begabungsschwerpunkte durch die weitgehend freie Themenwahl gefördert werden können. >> Freiarbeit
Förderung begabter Schülerinnen und Schüler
Das Überspringen einer Klasse oder Jahrgangsstufe setzt immer eine individuelle Entscheidung voraus, die auf Grund einer intensiven Beratung unter allen Beteiligten (Schüler, Eltern, Lehrer) getroffen wird. Kriterien für die Entscheidung können sein: fachliche und überfachliche Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten, Anstrengungsbereitschaft und Leistungswille, Motivation und Ausdauer, Kreativität, soziale Kompetenz u.a..
Auch die erfolgreiche Teilnahme an vielfältig angebotenen Schülerwettbewerben und AGs (Schülerzeitung: schon mehrfacher Preisträger - zuletzt 2015, Theater, diverse Mathematik-AGs bin hin zu Jungstudierenden ...) ermöglicht es besonders begabten Schülerinnen und Schülern, ihre Fähigkeiten an anspruchsvollen Fragestellungen zu erproben, sich in ihren persönlichen Neigungs- und Begabungsbereichen zu engagieren, ein Problembewusstsein zu entwickeln, Kreativität zu entfalten, soziale Erfahrungen zu sammeln und ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen.
Bisweilen kommen Schülerinnen und Schüler zu uns, die bereits in der Grundschule eine Klasse übersprungen haben, eventuell sogar vorzeitig eingeschult wurden und trotzdem mit dem Unterrichtsstoff der neuen Jahrgangsstufe sehr gut zurecht kommen. Eltern dieser Kinder wünschen oft kein Überspringen einer weiteren Klasse, weil es den Kindern einfach an Reife dazu fehlt. Zur Förderung dieser und anderer begabter Kinder in den Klassen bietet das Gocher Gymnasium u.a. die Möglichkeit, in Form eines Drehtürmodells einzelne Fächer, z.T. auch probeweise in höheren Klassen zu lernen.
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Kellner
Sportliche Erfolge
Regelmäßig nehmen viele Sportgruppen in unterschiedlichen Disziplinen an Wettkämpfen teil und erzielen hervorragende Ergebnisse. So können die Schülerinnen und Schüler stolz auf eine stattliche Anzahl von Meistertiteln auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene zurückblicken. Die Vielzahl der Urkunden und Pokale dokumentiert diese großartigen Erfolge. Besonders sei die Landesmeisterschaft der Leichtathletinnen erwähnt, die zum Bundesfinale nach Berlin eingeladen waren. >>> Mehr hier
Der musisch-künstlerische Bereich – ein lebendiger Zweig
Selbstverständliche Elemente des musischen Programms sind die unterschiedlichen Aktivitäten der Theater-AG, des Orchesters, des Unterstufenchors und der einzelnen Schülerinnen und Schüler, die als Instrumentalisten, als Band oder als Vokalisten unser Schulleben bereichern.
Konzerte
In mehreren unterschiedlichen Konzertveranstaltungen präsentieren die Schülerinnen und Schüler in jedem Jahre ihr Können. Der Schule geht es dabei vornehmlich darum, den jungen Musikern ein Podium für die Darbietung ihrer besonderen Begabungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu bieten.
Neue Erfahrungen und interessante Gestaltungsmöglichkeiten in einem neuen Theaterraum entwickelt die Theater-AG im PZ. Reizvoll sind die Ergebnisse der Zusammenarbeit von Musik, Theater und Kunst in Singspielen, die der Unterstufenchor mehrmals aufführte. >>> Bildergalerie hierzu
Das große Schulkonzert findet einmal im Jahr statt und zeigt die gesamte Breite des musikalischen Schullebens von Klassik bis Rock, von Solisten, Gruppen und Orchester. Ein adventliches Konzert im PZ rundet mit einem stimmungsvollen Einstieg in die besinnlichen Feiertage das Kalenderjahr ab. >>> Bildergalerien Konzerte
KuMuLi
(Kunst- Musik- Literatur) - das klingt auf den ersten Blick wie Buchstabensalat. Doch dahinter steckt monatelange Arbeit der Literaturkurse der Jahrgangsstufe Q1. In den vielen vergangenen Unterrichtsstunden waren die Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichste Weise kreativ und produzierten allerlei selbstgemachte Texte, Bilder und auch Musikstücke. >>> Bildergalerien KuMuLi
Theater-Aufführungen
Theateraufführungen am Gymnasium Goch... bringen Grauen, Bildung und köstliche Unterhaltung! >>> Zur Theater-AG
>>> Bildergalerien Theateraufführungen
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Schulleitung
Stundentafeln
Die Stundentafel der Schule gibt an, in welchem Schuljahr welches Fach in welchem Umfang (Anzahl Schulstunden) unterrichtet wird.
>> Stundentafel Erprobungsstufe
Unterrichts- und Pausenzeiten
| Stunde | Jgst. 5-9 und Oberstufe (außer Sport) | Sport in der Oberstufe* |
| 1. | 7:50-8:35 Uhr | |
| 2. | 8:40-9:25 Uhr | |
| 3. | 9:45-10:30 Uhr | |
| 4. | 10:35-11:20 Uhr | |
| 5. | 11:35-12:20 Uhr | |
| 6. | 12:25-13:10 Uhr | |
| 7. | 13:15-14:00 Uhr | 13:15-14:22,5 Uhr |
| 8./9. | 14:10-15:40 Uhr | 14:20-15:27,5 Uhr |
| 9./10. | 14:55-16:25 Uhr | 15:22,5-16:30 Uhr |
*Die Sportkurse der Oberstufe liegen grundsätzlich ausgeblockt als 67,5-Minuten-Einheiten am Nachmittag. Die 67,5-Minuten-Einheiten werden im Stundenplan als 7., 8. und 9. Stunde eingetragen – die Stundenzeiten sind aber (nur für die Sport-Kurse!) anders als sonst an der Schule üblich (s.o.).
Mittagspausen
Die Mittagspause in der Sekundarstufe I dauert von 13:10 bis 14:10 Uhr.
Die Mittagspause in der Sekundarstufe II dauert individuell – je nach Vormittagsplan und je nach Nachmittagsunterricht. Die nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz vorgeschriebene Mindest-Gesamtpausenzeit (hier zählen alle Pausen ab 15 Minuten) wird eingehalten, da vormittags eine 15-minütige und eine 20-minütige Pause zu der Mittagspause hinzugerechnet werden. Die Mittagspause dauert minimal nach der 7. Stunde 20 Minuten.
Die Mittagspause in der Sekundarstufe I dauert von 13:10 bis 14:10 Uhr. In den Nachmittagsdoppelstunden gibt es keine 5-Minuten-Pausen!
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Janßen Mi.
Beim EWP entscheiden sich Schülerinnen und Schüler für die selbständige Erarbeitung eines umfangreichen Themas oder Projektes. Die Arbeitszeit für das abgesprochene Projekt wird teilweise dem Unterrichtssoll entnommen. Den Schülerinnen und Schülern wird empfohlen, in den ersten Jahren höchstens 2 Std. pro Woche bei einem beliebigem Fach zu fehlen, wenn nicht die Lehrperson diese Stunde als dringlich deklariert. Dabei lernen die Teilnehmenden zu evaluieren, was für ihren Lernprozess wichtig oder weniger wichtig ist. Der „verpasste Stoff“ muss in der Regel selbst nachgearbeitet werden, um auf den Stand der Lerngruppe zu bleiben. Dies setzt natürlich eine gründlich durchdachte Auswahl der Fehlstunden im normalen Klassenunterricht voraus, die im Extremfall bis auf 6 Stunden pro Woche ansteigen können, wenn die Erarbeitung des Themas oder Projektes diesen Zeitrahmen beansprucht. Jede Schülerin, jeder Schüler des EWP wählt eine Mentorin oder einen Mentor, mit dem alle Schritte abgesprochen werden. Aufgabe der Mentoren ist es, eine gemeinsame Standortbestimmung für notwendige Lernmethoden und für Hilfen bei der Informationsfindung durchzuführen. Ein Mentor betreut höchstens zwei Schülerinnen oder Schüler.
In einem Lerntagebuch wird die gesamte Erarbeitung des Themas mit folgenden Punkten dokumentiert: Thema, Arbeitsprozess und Form des Endresultates Zeitplanung, wobei das selbstgewählte Projekt in der Regel ein Halbjahr, aber auch länger dauern kann Übersicht über ausfallende Unterrichtsstunden im Klassenunterricht
Erfahrungsgemäß könnten etwa 10 bis 15% der Schülerinnen und Schüler eines Jahrganges am EWP teilnehmen.
Zielsetzung des EWP
Jeder Teilnehmer soll selbst entscheiden,
- welchen Unterricht er als entbehrlich ansieht,
- welches Projekt ihm als wichtiger erscheint,
- welche Talente in ihm stecken, die zu fördern sind,
- welche Form des „Lernen-lernens“ er für sich als geeignet erkennt.
Vorteile dieses Modells:
- Individualisierung des Lernprozesses
- Beibehalten der Stammklasse
- Relativ wenig zusätzlicher Aufwand für die Schule
- Vertrauen in die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler.
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Schulleitung
