Im Rahmen der Kursfahrt nach Berlin besuchte der Biologie-Leistungskurs von Frau Schoofs am 5.9.2017 das Gläserne Labor, eine Bildungseinrichtung auf dem Campus Berlin-Buch. Es handelte sich dabei um Schülerlabore, in welchen man Experimente selber durchführen und in das Laborleben reinschnuppern konnte.
Unser Kurs führte zwei Experimente im Bereich der Molekularbiologie durch. Für vier Stunden wurden aus uns Genforscher, die u.a. mit Mikropipetten oder DNA arbeiteten.
Im ersten Versuch war unsere Aufgabe, ein fiktives Verbrechen aufzuklären. Dafür erhielten wir drei DNA-Proben von Verdächtigen und sollten eine „Täter“-DNA einer dieser Proben zuordnen. Dafür wurde die DNA mit Hilfe sogenannter Restriktionsenzyme geschnitten. Die entstandenen DNA-Abschnitte, die unterschiedlich lang waren, wurden dank einer Gelelektrophorese sichtbar gemacht und konnten anschließend mit den anderen Proben verglichen werden. Beim zweiten Versuch sollten wir Bakterien zum Leuchten bringen. Dafür wurde ein Gen, welches für die grüne Leuchtfarbe verantwortlich ist, in das Bakterium eingeschleust.
Insgesamt war der Laborbesuch sehr interessant, da wir unser bereits erlerntes Wissen über die Genetik praktisch umsetzen konnten. Außerdem war das eine gute Wiederholung für das bevorstehende Abitur. (Laura Meuserova)
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Müller
Die diesjährige Biologieexkursion der Q2 führte uns in das Neanderthal-Museum. Am 3.2.2016 machte sich die gesamte Stufe auf nach Mettmann, um sich mit unseren ausgestorbenen Verwandten zu beschäftigen.
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Müller
Wir, der Projektkurs Biologie, haben dieses Jahr zum Thema Meeresökologie geforscht. Dazu sind wir vom 22.06.-25.06.2015 nach Norden gefahren, wo wir das Unesco Weltnaturerbe Niedersächsisches Wattenmeer bzgl. unterschiedlicher Aspekte untersucht haben. Insgesamt waren wir acht SchülerInnen und zwei Lehrer, die sich in drei Gruppen aufgeteilt haben.
Eine Gruppe hat sich mit der Untersuchung der verschiedenen Zonen der Norderneyer Salzwiesen in Bezug auf die Salinität und den pH-Wert des Bodens, sowie mit den Salzregulationsmechanismen von Halophyten beschäftigt. Eine weitere Gruppe hat sich mit den ökologischen Nischen der beiden am meisten vorkommenden Muschelarten im Watt, der Herz-und Miesmuschel, bezogen auf die Präferenz von hell/dunkel, Wattbeschaffenheit (Grabfähigkeit), Salztoleranz und der Filteraktivität der Muscheln experimentell auseinandergesetzt. Die letzte Gruppe hat die Schlagzahlen der Rankenfüße von sessilen Seepocken in Abhängigkeit von verschiedenen Außenfaktoren wie pH-Wert und Temperatur ermittelt. Auch wurden die Versuchsansätze unterschiedlichen Lichtbedingungen ausgesetzt und Veränderungen der Aktivität die Seepocken ermittelt.
Durch unsere erfolgreiche Exkursion haben wir neue Erkenntnisse erworben, die wir nun für unsere Projektkursarbeit nutzen können.
Wir danken unseren Lehrern, Frau Baumann und Herrn Böving, die uns diese Möglichkeit gegeben haben. Wir danken auch dem Förderverein herzlich für seine Unterstützung durch einen Zuschuss.
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Müller
Der Projektkurs Biologie in der Q1 unternahm eine meeresbiologische Exkursion nach Norden in Ostfriesland, um eigenverantwortlich und experimentell selbst ausgewählte Themen aus dem Bereich der Ökologie des Wattenmeeres zu bearbeiten.
Die Exkursion wurde vom Förderverein des Gymnasiums finanziell unterstützt.
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Schulleitung
